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Oakley Gascan Prizm Black Polarized Lense/ Frame-silver

Oakley Gascan Prizm Black Polarized – GearReview

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Die Oakley Gascan gehört zu den Sonnenbrillen, deren Design man sofort erkennt. Breite Bügel, kantige Gläser und eine stark um das Gesicht gezogene Form sorgen für den typischen sportlichen Oakley-Look.

Ich nutze die Gascan mit Prizm Black Polarized Gläsern und silberfarbenem bzw. „Steel“-Gestell.

Für mich ist sie allerdings weit mehr als eine reine Lifestyle-Sonnenbrille. Gerade bei Bergtouren, Märschen, Wandern und anderen Outdoor-Aktivitäten hat sich die Kombination aus guter Passform, stabilem Rahmen, großflächiger Abdeckung und vor allem den polarisierten Prizm-Gläsern bewährt.

Und genau die Gläser sind für mich der wichtigste Punkt an dieser Brille.

Daten

Hersteller: Oakley
Modell: Gascan®
Modellcode: OO9014-3560
Rahmenfarbe: Steel / Silber
Gläser: Prizm Black Polarized
Größe: S (127 mm)
Passform: Regular
Nasensteg: High Bridge Fit / hoher Steg
Rahmenform: Rechteckig
Rahmenmaterial: O Matter™

Gläser

Glastechnologie: Prizm™ Polarized
Glasfarbe: Prizm Black
Grundfarbe: Grau
Lichtdurchlässigkeit: 11 %
Lichtverhältnisse: Helles Licht
Filterkategorie / Informationshinweis: 3
Optik: Oakley Twin Toric mit HDO® – High Definition Optics

Features

  • Prizm™ Black Gläser

  • Polarisation

  • 11 % Lichtdurchlässigkeit

  • für helles Sonnenlicht ausgelegt

  • graue Grundtönung

  • Oakley HDO® Optik

  • Twin Toric Glaskonstruktion

  • leichter O Matter™ Rahmen

  • Three-Point-Fit

  • stark um das Gesicht gezogene High-Wrap-Bauform

  • rechteckiges, sportliches Design

  • kompatibel mit Oakley Authentic Prescription Lenses

  • UV-Schutz

  • Microclear™-Beutel zur Reinigung und Aufbewahrung

Passform

Eine der größten Stärken der Gascan ist für mich die Passform.

Die Brille sitzt sehr gut am Kopf und vermittelt dabei nicht das Gefühl, dass sie nur lose auf Nase und Ohren aufliegt.

Gerade bei Bewegung ist das wichtig.

Beim Wandern, auf Bergtouren oder bei anderen sportlichen Aktivitäten möchte ich nicht ständig die Sonnenbrille nach oben schieben oder korrigieren müssen.

Die Gascan sitzt bei mir sehr stabil und angenehm am Kopf.

Dazu trägt auch Oakleys sogenannter Three-Point-Fit bei. Das Konzept soll dafür sorgen, dass die Brille nur an bestimmten Punkten Kontakt zum Kopf hat und gleichzeitig die Gläser in der vorgesehenen optischen Position gehalten werden.

In der Praxis funktioniert das für mich sehr gut.

Aufsetzen und vergessen.

Rahmen

Der Rahmen besteht aus Oakleys O Matter™.

Oakley setzt dieses Material bei zahlreichen Sport- und Lifestyle-Brillen ein und beschreibt es als leichtes Rahmenmaterial, das gleichzeitig auf einen hohen Tragekomfort ausgelegt ist.

Was mir persönlich wichtiger ist:

Der Rahmen fühlt sich robust an.

Die Gascan ist keine filigrane Sonnenbrille, bei der man beim Einpacken permanent Angst haben muss, dass etwas verbiegt oder beschädigt wird.

Die breiten Bügel und der vergleichsweise massive Aufbau vermitteln einen stabilen Eindruck.

Gerade draußen gefällt mir das.

Eine Brille wird dort eben nicht ausschließlich vorsichtig aus einem Etui genommen, getragen und anschließend wieder weggepackt. Sie landet im Rucksack, wird auf den Kopf geschoben, wieder abgesetzt und bekommt dabei zwangsläufig mehr Belastung ab als eine reine Alltagsbrille.

Hier passt der robuste Aufbau der Gascan für mich sehr gut zum Einsatzzweck.

Design

Optisch ist die Gascan definitiv keine dezente Brille.

Die geraden Linien, breiten Bügel und die rechteckige Form sorgen für einen markanten und sportlichen Look.

Mit dem silberfarbenen Steel-Rahmen und den nahezu schwarzen Prizm-Black-Gläsern entsteht ein schöner Kontrast.

Mir gefällt besonders, dass die Brille trotz ihres Alters nicht wirklich altmodisch wirkt.

Das Design ist funktional und gleichzeitig typisch Oakley.

Gläser

Kommen wir zum für mich wichtigsten Punkt der Gascan:

den Prizm Black Polarized Gläsern.

Die Gläser besitzen eine graue Grundfarbe und lassen laut Oakley nur 11 % des sichtbaren Lichts passieren.

Oakley ordnet sie dementsprechend ausdrücklich dem Einsatz bei hellem Licht zu.

Und genau dafür nutze ich die Brille.

Bei starker Sonneneinstrahlung empfinde ich die relativ dunklen Gläser als sehr angenehm.

Besonders interessant wird es allerdings durch die Kombination aus Prizm und Polarisation.

Prizm™

Oakleys Prizm™-Technologie ist darauf ausgelegt, Farben und Kontraste gezielt zu verbessern und Details deutlicher sichtbar zu machen.

Es geht also nicht einfach nur darum, das gesamte Sichtfeld möglichst stark abzudunkeln.

Bestimmte Bereiche des sichtbaren Lichts werden gezielt beeinflusst, um Unterschiede in der Umgebung deutlicher wahrnehmbar zu machen.

Gerade draußen gefällt mir das sehr gut.

Konturen und Unterschiede im Gelände bleiben trotz der relativ dunklen Tönung gut erkennbar.

Das ist für mich wesentlich angenehmer als bei einer einfachen, stark getönten Sonnenbrille, bei der zwar alles dunkler wird, gleichzeitig aber auch Details verloren gehen können.

Polarisation

Der zweite entscheidende Punkt ist die Polarisation.

Polarisierte Gläser reduzieren störende Reflexionen von Oberflächen.

Oakley nennt hier unter anderem:

  • Wasser

  • Schnee

  • Straßenoberflächen

Gerade in den Bergen ist das für mich ein großer Vorteil.

Sonnenlicht trifft dort nicht nur direkt auf die Augen. Helle Felsen, feuchte Oberflächen und vor allem Schnee können zusätzlich große Mengen Licht reflektieren.

Dadurch kann die Umgebung selbst mit einer normalen Sonnenbrille unangenehm hell wirken.

Die polarisierten Gläser der Gascan reduzieren solche störenden Reflexionen deutlich.

Für mich ist das einer der Punkte, bei denen man den Unterschied zu einer einfachen Sonnenbrille tatsächlich merkt.

Prizm Black Polarized in den Bergen

Genau hier spielt die Kombination ihre Stärken aus.

11 % Lichtdurchlässigkeit, Prizm und Polarisation ergeben zusammen ein Glas, das meiner Erfahrung nach sehr gut zu hellen Bedingungen im Gebirge passt.

Bei starkem Sonnenlicht wird die Umgebung angenehm abgedunkelt.

Gleichzeitig reduziert die Polarisation störende Reflexionen und Prizm sorgt dafür, dass Kontraste und Details trotzdem gut erkennbar bleiben.

Besonders bei längeren Touren empfinde ich das als angenehm für die Augen.

Die Brille nimmt einem natürlich nicht die Notwendigkeit ab, sich mit den Bedingungen auseinanderzusetzen – gerade im Hochgebirge oder auf Schnee können je nach Einsatz speziell dafür ausgelegte Gletscherbrillen sinnvoller sein.

Für normale Bergtouren und sehr sonnige Outdoor-Tage funktioniert die Gascan für mich allerdings hervorragend.

Seitlicher Schutz

Ein weiterer Vorteil der Gascan wird häufig unterschätzt:

die Form der Brille.

Die Gascan sitzt nicht einfach flach vor dem Gesicht.

Rahmen und Gläser ziehen sich vergleichsweise weit um den Kopf herum. Oakley selbst bezeichnet die Gascan als eine seiner frühen High-Wrap-Lifestyle-Brillen.

Dadurch entsteht für mich ein sehr guter seitlicher Abschluss.

Das ist zunächst beim Sonnenschutz angenehm.

Licht fällt nicht nur frontal auf die Augen. Gerade bei seitlich stehender Sonne kann bei klassischen Sonnenbrillen relativ viel Licht zwischen Rahmen und Gesicht hindurchkommen.

Bei der Gascan ist dieser Bereich deutlich stärker abgeschirmt.

Schutz vor Dreck und Insekten

Dieser seitliche Abschluss hat für mich draußen noch einen zweiten Vorteil.

Die Brille schützt meine Augen nicht nur vor Sonnenlicht, sondern bildet gleichzeitig eine zusätzliche Barriere gegen Dinge, die einem unterwegs ins Gesicht fliegen.

Beispielsweise:

Insekten, Staub, Dreck und aufgewirbelter Schmutz.

Natürlich ist die Gascan keine geschlossene Schutzbrille und sollte auch nicht mit einer zertifizierten Arbeits- oder ballistischen Schutzbrille verwechselt werden.

Beim Wandern, Radfahren oder bei anderen Outdoor-Aktivitäten sorgt die stark umschließende Bauform aber dafür, dass deutlich weniger direkt von der Seite an die Augen gelangt.

Gerade bei Wind oder auf staubigen Wegen empfinde ich das als sehr angenehm.

HDO® – High Definition Optics

Oakley verwendet bei der Gascan außerdem seine High Definition Optics®, kurz HDO®.

Zusammen mit der Twin-Toric-Konstruktion soll die Optik eine klare Sicht ermöglichen und optische Verzerrungen möglichst gering halten.

Oakley beschreibt die Gascan dabei als ungewöhnliche Konstruktion:

Die Gläser werden aus einem zusammenhängenden Stück Glasmaterial gefertigt und anschließend in den Rahmen eingesetzt, sodass die natürliche, durchgehende Kontur erhalten bleibt.

Diese stark gewölbte Konstruktion ist ein wichtiger Bestandteil des charakteristischen Gascan-Designs.

Für mich macht sich das vor allem durch das große und angenehm abgeschirmte Sichtfeld bemerkbar.

UV-Schutz

Neben der reinen Abdunklung ist natürlich der Schutz vor ultravioletter Strahlung entscheidend.

Oakley gibt für seine Sonnenbrillengläser 100 % UV-Schutz bis 400 nm an.

Das ist gerade bei längeren Aufenthalten draußen wichtig.

Im Gebirge gewinnt das Thema zusätzlich an Bedeutung, da die UV-Belastung mit zunehmender Höhe steigt und helle Oberflächen zusätzlich Strahlung reflektieren können.

Eine dunkle Brille alleine ist deshalb noch lange keine gute Sonnenbrille.

Entscheidend ist die Kombination aus geeigneter Filterwirkung und UV-Schutz.

Tragekomfort

Trotz des relativ massiven Erscheinungsbildes empfinde ich die Gascan als angenehm zu tragen.

Der O-Matter-Rahmen hält das Gewicht niedrig und die Brille sitzt bei mir stabil am Kopf.

Besonders gefällt mir dabei, dass ich nicht ständig darüber nachdenken muss, ob die Brille noch richtig sitzt.

Gerade während längerer Touren ist das wichtig.

Ausrüstung, die permanent korrigiert oder nachgestellt werden muss, nervt irgendwann.

Bei der Gascan hatte ich dieses Problem bisher nicht.

Reinigung und Transport

Oakley liefert seine Brillen mit einem Microclear™-Beutel aus.

Dieser dient gleichzeitig zur Aufbewahrung und Reinigung der Gläser.

Gerade bei hochwertigen Sonnenbrillengläsern würde ich auf die Reinigung achten.

Staub und Sand sollten möglichst nicht trocken mit dem Shirt über die Gläser gerieben werden. Besonders feine mineralische Partikel können ansonsten wie Schleifmittel wirken.

Wenn möglich:

Schmutz zunächst abspülen oder vorsichtig entfernen und anschließend den dafür vorgesehenen Microclear-Beutel beziehungsweise ein geeignetes Mikrofasertuch verwenden.

Einsatzbereich

Für mich funktioniert die Oakley Gascan besonders gut für:

  • Bergtouren

  • Wandern

  • Märsche

  • Outdoor-Aktivitäten

  • sehr sonnige Bedingungen

  • sportliche Aktivitäten

  • Autofahren bei hellem Sonnenlicht

  • Freizeit

  • Alltag

Ihre größte Stärke liegt für mich allerdings eindeutig draußen.

Die Kombination aus dunkler Tönung, Polarisation, Prizm-Technologie und der weit um das Gesicht gezogenen Form macht sie besonders bei starker Sonneneinstrahlung interessant.

Fazit

Die Oakley Gascan mit Prizm Black Polarized Gläsern ist für mich eine Sonnenbrille, bei der Design und Funktion sehr gut zusammenpassen.

Die Passform ist hervorragend.

Die Brille sitzt bei mir stabil und angenehm am Kopf und vermittelt auch bei Bewegung nicht das Gefühl, gleich herunterzurutschen.

Dazu kommt der robuste O-Matter-Rahmen.

Gerade für eine Brille, die regelmäßig draußen eingesetzt und entsprechend nicht immer wie ein rohes Ei behandelt wird, ist das für mich ein wichtiger Punkt.

Optisch sorgt die kantige Form zusammen mit den breiten Bügeln für einen sportlichen und markanten Look.

Aber der entscheidende Punkt sind für mich eindeutig die:

Prizm Black Polarized Gläser.

Mit lediglich 11 % Lichtdurchlässigkeit sind sie für helles Sonnenlicht ausgelegt. Gleichzeitig reduziert die Polarisation störende Reflexionen, während die Prizm-Technologie Farben, Kontraste und Details hervorheben soll.

Besonders in den Bergen macht sich diese Kombination bemerkbar.

Starkes Sonnenlicht wird angenehm reduziert und Reflexionen von hellen oder spiegelnden Oberflächen werden abgeschwächt.

Hinzu kommt die stark um das Gesicht gezogene Form der Gascan.

Dadurch werden meine Augen nicht nur frontal, sondern auch seitlich sehr gut abgeschirmt.

Das hilft gegen seitlich einfallendes Sonnenlicht und hat im Outdoor-Einsatz gleichzeitig einen weiteren praktischen Vorteil:

Insekten, Staub, Dreck oder aufgewirbelter Schmutz gelangen weniger leicht direkt an die Augen.

Natürlich ersetzt die Gascan keine geschlossene oder zertifizierte Schutzbrille.

Als robuste Sonnenbrille für Outdoor-Aktivitäten gefällt mir diese Kombination aus Abdeckung, Passform und Glastechnologie aber ausgesprochen gut.

Unterm Strich ist die Gascan für mich deshalb nicht einfach nur eine sportlich aussehende Oakley.

Sie sitzt gut, ist robust, schützt die Augen großflächig und besitzt mit den Prizm Black Polarized Gläsern genau das Feature, das für mich den größten Unterschied macht.

Wer eine dezente und möglichst filigrane Sonnenbrille sucht, wird mit der Gascan wahrscheinlich nicht glücklich.

Wer dagegen eine robuste, körpernah sitzende Sonnenbrille mit sportlichem Look und sehr guten polarisierten Gläsern für helle Outdoor-Bedingungen sucht, sollte sich die Oakley Gascan Prizm Black Polarized genauer ansehen.